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Ich wurde 1952 geboren, bin seit 1978 verheiratet und habe zwei erwachsene Töchter.
Seit meinem Studium bin ich von dem Ansatz der Familientherapie/systemischen Therapie fasziniert. In den Berufsjahren im Allgemeinen Sozialen Dienst und der Pflegeelternberatung fand der familientherapeutische Ansatz einen wichtigen Platz in meiner Arbeit. Meine Fortbildungen in Gesprächspsychotherapie bilden eine wichtige Grundlage im therapeutischen Gespräch. Die Ausbildung zur Sozialtherapeutin für betriebliche Sozial- und Suchtberatung erweiterte meinen Blick auf Suchtstrukturen. Zum Glück fand ich nach der Familienphase einen Arbeitsplatz in der Pflegeelternarbeit, der es mir ermöglichte, berufsbegleitend erst die Ausbildung zur Familientherapeutin und anschließend zur systemischen Supervisorin erfolgreich zu absolvieren.
Seit 1997 arbeite ich freiberuflich in eigener Praxis. Die Arbeit mit Pflegeeltern sowie Supervision in vielfältigen Kontexten bestimmen meinen Berufsalltag.
Mir gefällt bei beim systemischen Ansatz der partnerschaftliche therapeutische Umgang miteinander: Wir suchen gemeinsam nach Lösungen und wir finden den ersten möglichen Schritt zur Veränderung. Die Zusammenarbeit wird erleichtert, wenn es überraschende neue Sichtweisen gibt, wenn Trauer ihren Platz hat, wenn Klienten um Lösungen ringen und wenn es etwas zu lachen gibt. Dabei helfen Metaphern, Symbole und Bilder.
Einzel- und Teamsupervisionen und Coaching lassen uns die Vielfalt erleben, wie Menschen miteinander umgehen. Es ist wichtig, Unterschiede zu sehen. Durch den Blick auf Strukturen erschließt sich manchmal die Wurzel von Unstimmigkeiten. Kommunikation wird auf dem Hintergrund der jeweiligen Erfahrung gestaltet und Reflexion kann gegenseitiges Verständnis oder den Wusch nach Veränderung hervorbringen. Solche Supervisionsprozesse gehören als entlastendes und bereicherndes Element zu jeder professionellen Arbeit mit Menschen.